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Byzanz

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Zeittafel Byzantinisches Reich

 

325: Erstes Konzil von Nicäa Bitte hier anklicken

326: Grundsteinlegung Konstantinopels

330: Am 1. Mai 330 wird Konstantinopel als Nova Roma Hauptstadt des Römischen Reiches

381: Das Erste Konzil von Konstantinopel (das 2. ökumenische Konzil) Bitte hier anklicken 

395: Reichsteilung

408: Theodosius II., ein Sohn des Arcadius wird neuer Ostkaiser

413: Bau einer Stadtmauer um Konstantinopel durch Theodosius II. Die Eroberung im Jahre 1453

421: Als Konstantinus III. wird Flavius Constantinus Mitkaiser im Weströmischen Reich; dieser starb noch im selben Jahr

425: In Konstantinopel wird die Universität neu gegründet

426: Kaiser Theodosius II. befielt die Zerstörung aller heidnischen Tempel im Osten. In Rom wird das Material zur Ausbesserung von Straßen, Brücken, Wasserleitungen und Mauern verwendet

431: Das dritte Kirchenkonzil in Ephesos

438: Das Gesetzbuch des Theodosius "Codex Theodosianus" erscheint

438: Ein Friedensschluß der Hunnen mit Ostrom führt zur Abtretung des Nordbalkans an die Hunnen

450: Der thrakische Offizier Markianos wird durch den oströmischen Heermeister Aspar zum Kaiser Ostroms erhoben

450: Erste Krankenhäuser

451: Das vierte ökumenische Konzil in Chalkedon (Stadt am Bosporus)

457: Aspar macht den thrakischen Offizier Leon I. zum Nachfolger des oströmischen Kaisers Markianos

471: Nach dem Tod Leon I. kommt es im oströmischen Reich zu Bürgerkriegen zwischen den rivalisierenden Heermeistern

471: Theoderich, der spätere König der Ostgoten, verläßt nach zehnjährigem Aufenthalt Byzanz

473: Nach wiederholten Angriffen auf Konstantinopel werden die Ostgoten zur Aufgabe des pannonischen Ostgotenreiches gezwungen. König Thiudimer und dessen Sohn Theoderich führen die Ostgoten westwärts und gründen im Balkanraum ein neues Ostgotenreich

474: Tod des oströmischen Kaisers Leon I. (?) übernimmt Zenon der Isaurier die Herrschaft

474: Der aus dem Osten entsandte weströmische Kaiser Nepos übernimmt die Herrschaft, wird von seinem Heermeister Orestes abgesetzt

480 - 524: Lebenszeit des röm. Philosophen und Politikers Anicius Torquatus Severinus Boethius

480 - 574: Lebenszeit des armenischen Eunuchen Narses. Der Kämmerer des Kaisers Justinian I.

482 - 565: Lebenszeit des oström. Kaisers Justinianus I., im makedonischen Tauresium geboren

483: "Akakianisischen Schisma" (Dogmenstreit zwischen Rom und Byzanz), die Kirche wird in eine Ost- und eine Westkirche geteilt

489: In zwei Schlachten (bei Görz und Verona) erobert Theoderich im Auftrag des byzantin. Kaisers (Zenon) Italien im Kampf gegen Odoacker

491: Nach dem Tod Zenons wird der römisch-orthodoxe Anastasios I. Kaiser Ostroms

500 - 565: Lebenszeit des byzantinischen Heerführers Belisar, Offizier aus Germaneia in Illyrien

518: Justin I. wird Kaiser des Oströmischen Reiches (Byzanz)

519: Das Akakianische Schisma endet durch die Anerkennung der weströmischen Dogmen durch Justin I.

523: Hilderich aus dem Wandalenreich betreibt eine Annäherung an Byzanz

527 - 565: Justinian I., übernahm als Neffe Justins I., byzantischer Kaiser das oström. Kaisertum

532: Innenpolitische Spannungen führen zum "Nikaaufstand" in Konstantinopel (Byzanz). Der Kaiser wird von seiner Gattin Theodora gerettet, der Aufstand wird blutig niedergeschlagen

532: Der von Byzanz mit den Persen geschlossene "ewige Friede" erkauft um den Preis von Tributzahlungen die militärische Bewegungsfreiheit im Westen

532: In Konstantinopel beginnt man mit dem Wiederaufbau der "Hagia Sophia", die durch den Nikaaufstand zerstört wurde

533: Feldherr Belisar (unter Oberbefehl des Oström. Kaisers Justinianus) erobert das Vandalenreich (Nordafrika) für das oströmische Reich (mit 500 Schiffen, 6000 Reitern, 10000 Mann Infanterie), die Vandalen leisteten kaum Widerstand. Noch im gleichen Jahr wurde ihr Reich vernichtet und wieder römische Provinz

534: Feldherr Belisar eroberte Sizilien zurück

535-555: Ostgotenkriege des Kaisers Justinian I.

534: Justinians ließ eine noch umfangreichere Gesetzessammlung "Corpus Iuris civilis" einführen; seit 528 (Er ließ alle Gesetze, die über 80 Kaiser erlassen hatten, sammeln und legte fest, was gültig war. Es ist bis heute eine Grundlage auch unseres Rechts)

535 - 540: Belisar kämpfte gegen den Ostgotenkönig Witiges

536: Belisar gewinnt Neapel und Rom zurück

27.12.537: Die Hagia Sophia, die Kirche der Heiligen Weisheit wird eingeweiht. 10.000 Arbeiter sollen an ihr 6 Jahre tätig gewesen sein

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538: Kaiser Justinian I. entsandte Narses offiziell mit Verstärkung für den Feldherrn Belisar, da die Ostgoten in Italien wüten

538: Der Ostgotenkönig Witiges mußte in Ravenna gegen Belisar kapitulieren

540: Der Sassanidenherrscher Chosrau I. fällt in Syrien ein und bricht damit den ewigen Frieden zwischen Byzanz und Persien

540: Witiges, der sich nach Ravenna zurückgezogen hat, wird von Belisar (Ostrom) überlistet und gefangengenommen. Als Kriegsgefangener gelangt er nach Byzanz

541: Totila, neuer König der Ostgoten, gelingt die Rückeroberung fast aller von Byzanz gewonnenen Städte, da Belisar durch Kämpfe gegen die Perser abgelenkt ist

544: Kaiser Justinian schickte Belisar mit ungenügenden Kräften ein zweites Mal nach Italien. Er konnte sich zwar gegen die Goten halten, jedoch kein Boden gewinnen

546: Rom wird im Krieg zwischen Ostgoten und Belisar von dem Ostgotenkönig Totila gestürmt, Belisar unter Kaiser Justinian kann Rom nur noch für ein Jahr halten

552: Seidenraupen gelangen von Ceylon nach Byzanz. Damit beginnt die Seidenherstellung in Europa

552: In der Schlacht auf dem "Busta Gallorum" schlägt der byzantinische Feldherr Narses die ostgotischen Truppen und erobern dadurch Italien zurück

552: Der oströmische Feldherr Narses wird der erste Exarch über die oströmische Provinz Italien mit Sitz in Ravenna

552: Kaiser Justinian der Große von Byzanz

553: Das zweite Konzil von Konstantinopel (das fünfte ökumenische Konzil)

554: Ein Aufstand des Adligen Athanagild gegen Agila (beides Westgoten) wird von byzantinischen Truppen unterstützt. Athanagild siegt und muß daraufhin "Baetica" und einen Teil der Ostküste, Byzanz überlassen

555: Mit der Kapitulation von Compsa endet der Krieg zwischen Byzanz und dem Ostgotischen Reich. Italien ist damit wieder unter byzantinischer Herrschaft

559: Belisar gelingt es, einen Angriff der Hunnen auf Byzanz abzuwehren

562: Der oströmische Geschichtsschreiber Prokop erlangte die Stadtpräfekt von Konstantinopel

562: Justinian I. schließt einen "Frieden für fünfzig Jahre" mit den Persern. Laut Friedensvertrag muß er hohe Tributzahlungen an die Perser leisten

562: Justinian I. schließt mit den Awaren ein Bündnis

565: Tod des Justinian I., der die Awaren zwischen Donau, Drau und Save anzusiedeln versuchte

565: Justin II. wird Kaiser im oströmisch-byzantinischen Reich

567: Der Exarch (Statthalter) von Italien, Narses, wurde abgesetzt, weil seine Selbstherrlichkeit in Byzanz kaiserlichen Argwohn weckte

569 - 572: Eroberung Italiens durch den Langobarden Pavias. Zurückdrängung der Byzantiner nach Süditalien u. Ravenna

570: Die Awaren kämpfen gegen Byzanz, das seine Donauprovinzen bedroht sieht

582: Awaren und Slawen dringen auf dem Balkan vor

584: Bündnis der Franken mit Byzanz

584: Die Byzantiner gründen das Exarchat Ravenna

587: Die Slawen stoßen immer weiter in das Byzantinische Reich vor und erobern Monemvasia

588: Byzanz verliert seine letzten Stützpunkte in Spanien an die Westgoten

590: Der Herzog von Turin, Agilulf, gelingt es, das byzantinisch-burgundische Bündnis durch eine Verständigung mit den Franken zu lösen

591: Maurikios, Kaiser von Byzanz, verhilft dem nach Byzanz geflohenen persischen Thronfolger Chosrau II. zur Übernahme der persischen Regentschaft. Dafür muß dieser große Teile Armeniens an Byzanz abtreten

Um 600: Slawische Landnahme auf dem Balkan

601: Ein byzantinisches Heer unter Priskos erzielt einen Sieg über die Awaren und bringt das Gebiet bis zur Theiß wieder unter byzantinische Herrschaft

602: Der Offizier Phokas wird vom Heer zum Kaiser von Byzanz ausgerufen

610 - 641: Regierungszeit des oströmischen Kaisers Heraklios

610: Nach erfolgreichen Kämpfen der Langobarden gegen Ravenna kommt es zum Waffenstillstand der Langobarden mit Byzanz

610: Die von Karthago aus operierende Flotte unter Herakleios besetzt Konstantinopel. Sturz und Hinrichtung des Kaisers Phokas. Herakleios wird Kaiser, Beginn des Mittelbyzantinischen Reiches. In den folgenden Jahren wird Griechisch Amtssprache, Kaisertitel nun Basileus statt Imperator.

611 - 619: Die Sassaniden überrennen die orientalischen Besitzungen von Byzanz.

615: Byzanz wird von den Persern belagert

617: Die Awaren stehen vor Byzanz

622: Beginn der byzantinischen Gegenoffensive unter Kaiser Herakleios.

626: Die erfolglose Belagerung Byzanz durch die Awaren, auch aufgrund einer Schwächung der awarischen Macht durch slawische Aufstände im Westen und die Entstehung des Großbulgarischen Reiches

626: Awaren, Slawen und Sassanidenreich und Perser belagern Konstantinopel, Verlust der letzten Besitzungen auf dem spanischen Festland an die Westgoten.

627: Der byzantinische Kaiser Herakleios verwüstet Ktesiphon

627: Sieg über die Sassaniden im Nordirak. Rückgabe aller eroberten Gebiete durch die Sassaniden. Byzanz ist alleinige Großmacht zwischen Gibraltar und dem Indus.

628: Nach einem entscheidenden Sieg des Herakleios über die Perser ist die Macht des Sassanidenreiches gebrochen, die ehemals byzantinischen Gebiete werden zurückgegeben

629: Die Byzantiner werden aus Spanien vertrieben

633: Die Araber beginnen mit ihrem Einfall in byzantinisches Gebiet

Seit 634: Verlust der Ostprovinz an die Araber

636: Niederlage bei der Schlacht am Jarmuk gegen die Araber. In den folgenden Jahren fallen sämtliche orientalischen Besitzungen an die Araber (bis 640 auch Ägypten und der Rest Syriens), ausgenommen Kleinasien. Ende der Spätantike.

636: Syrien (Damaskus) von den Arabern erobert

637: Araber erobern Jerusalem

638: In der "Ektesis" versucht der Kaiser Herakleios die Streitigkeiten innerhalb der christlichen Kirche zu beenden

641 -668: Nach dem Tod des Herakleios wird der unmündige Konstans II., zunächst unter Vormundschaft des Senates, Kaiser von Byzanz

643: Die Araber erobern Damaskus

649: Papst Martin I. verdammt die "Ektesis" des Kaisers Herakleios, wodurch der Streit zwischen Rom und Byzanz erneut beginnt

653: Papst Martin I. wird von Kaiser Konstans II. verbannt, Eugen I. wird neuer Papst

655: Das arabische Heer besiegt Konstans II. vor Lykien

656: Mesopotamien, Syrien und Palästina gehen verloren

663: Ein Versuch Kaiser Konstans' II., langobardisches Gebiet in Italien zurückzugewinnen, scheitern

667: Die Reste der byzantinischen Herrschaft in Nordafrika werden vernichtet

668: In seiner Residenz in Syrakus wird Konstans II. ermordet, sein Nachfolger ist Konstantin IV.

673: Eine sarazenische Flotte zerstört, die Byzanz erobern wollte, mit "Griechischem Feuer"

679: Byzanz schließt Frieden mit den Arabern und verpflichtet sich zu jährlichen Tributzahlungen

680: Nach einem Friedensvertrag mit den Bulgaren, hat Byzanz jährliche Tribute zu zahlen

680: Ein Friedensschluß mit Byzanz bringt die endgültige Anerkennung der Langobarden in Italien

680: Das dritte Konzil von Konstantinopel (das sechste ökumenische Konzil)

685: Kaiser Justinian II. übernimmt die Herrschaft über das Byzantinische Reich

692: Einberufung der Kirchenversammlung "Trullanische Synode" (der Bischof von Byzanz wird dem Bischof von Rom gleichgestellt. Die leibliche Darstellung Christi wird verboten

695: Nach einem Aufstand geht Justinian II. ins Exil. Die darauf folgenden innenpolitischen Wirren unter ständig wechselnden Kaisern ermöglichen den Arabern weitgehend ungehinderte Expansion

697/698: Karthago fällt an die Araber. Endgültiger Untergang des byzantinischen Nordafrikas.

708: Die Araber belagern Byzanz

711: Das Westgotenreich von Arabern erobert; die iberische Halbinsel gerät unter arabische Herrschaft

712: Liutprand, neuer König der Langobarden, nimmt die Eroberungspolitik gegen Rom und Byzanz wieder auf

715: Papst Gregor II. wird Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche

717: Erneuter Angriff der Araber auf Byzanz, der Stratege Leon III. wird zum Kaiser von Byzanz ausgerufen

718: Es gelingt Leon III. den Angriff auf Byzanz abzuwehren. Er setzt Reformen in der Reichsverwaltung und im Gerichtswesen durch

718: Eine andere moslemische Armada mit "Griechischem Feuer" von den Stadtmauern herunter besiegt

726 - 843: "Bilderstreit"

730: Leon III. veröffentlich das "Ikonoklastische Edikt", in dem die Zerstörung aller Heiligenbilder und die Absetzung des Patriarchen Germanos I. angeordnet wird. Damit beginnt der sogenannte "Bildersturm", der Kampf zwischen Kirche und Kaiser um die Frage der Heiligenbilderverehrung

741: Konstantin V. wird neuer byzantinischer Kaiser. Unter ihm Abtrennung der römischen Kirche vom Byzantinischen Reich und Annäherung des Papstes an das Frankenreich

756: "Konstantinische Schenkung" (Legitimierung des Kirchenstaates), in ihr überträgt der byzantinische Kaiser Konstantin I. dem Papst die Herrschaft über Rom, Italien und die westlichen Provinzen. Aber es handelt sich dabei um eine Fälschung, die um 312 entstanden ist

775: Leon IV. wird Kaiser von Byzanz und setzt den "Bildersturm" fort

780: Konstantin VI. regiert als Kaiser des Byzantinischen Reiches, zunächst unter der Vormundschaft seiner Mutter Irene

787: Das Zweite Konzil von Nicäa wurde von Kaiserin Irene einberufen (7. Ökumenische Konzil)

788: Das bis dahin byzantinische Istrien wird von den Franken erobert

797: Nach dem Sturz des Kaisers Konstantin VI. wird dessen Mutter Irene Alleinherrscherin im Byzantinischen Reich

797: Kaiserin Irene von Athen: Erstmals Alleinregierung einer Frau im Römischen Reich. Der römische Papst nimmt dies zum Anlass, den Frankenkönig Karl der Große zum römischen Kaiser zu krönen, da er die Herrschaft einer Frau nicht anerkennt.

800: Die Kaiserkrönung Karl des Großen durch Papst Leo III. in Rom wird von Byzanz als Usurpation angesehen; Karl wird zum Rechtsnachfolger des byzantinischen Reiches und erhält Oberhoheit über den Kirchenstaat

802: Nikephaios I. wird Kaiser von Byzanz

803: Krieg zwischen Franken und Byzanz, nach der Eroberung Barcelonas durch die Franken

811: Nikephaios I. fällt bei einer vernichtenden Niederlage des byzantinischen Heeres gegen die Bulgaren.

811: Staurakios, Sohn des Nikephaios, übernimmt die Regentschaft

811: Nach Tod des Staurakios wird Michael I. Rhangabe Kaiser

812 - 886: Lebenszeit des oström. Kaisers Basileios I. Makedon, Begründers der makedonischen Dynastie. Unter diesem politisch geschickten Herrscher erreichte die byzantinische Macht einen neuen Höhepunkt

812: Um den Krieg gegen Byzanz zu beenden, schließt Karl der Große einen Vertrag mit dem neuen Kaiser von Byzanz. Anerkennung der Kaiserwürde Karls, der auf die Herrschaft über Venedig und die dalmatische Küste verzichtet

813: In neuerlichen Kämpfen gegen die Bulgaren fällt Kaiser Michael I. Rhangabe

813: Leon V. übernimmt die Herrschaft über das Byzantinische Reich

826: Araber erobern Kreta

827: Araber erobern Sizilien

860: Erster Flottenangriff der warägischen Rus auf Konstantinopel.

863: Der großmährische König Rastislaw bittet Kaiser Michael III. von Byzanz um die Entsendung oströmischer Geistlicher, um den Einfluß der ostfränkisch-bayerischen Kirche einzuschränken

863: Papst Nikolaus I. vertieft die Kluft zwischen ost- und weströmischer Kirche durch die Absetzung des Patriarchen Photius von Byzanz

867: Der Zwist zwischen Papst Nikolaus I. und Photius führt zum neuerlichen Schisma zwischen römisch-katholischer und griechisch- orthodoxer Kirche

867: Nach Ermordung des Kaisers Michael III. und seines Statthalters Barda wird Basileios I. Kaiser von Byzanz

867 - 1056: makedonische Dynastie

872: Basileios I. besiegt und vernichtet die Paulikianer.

907: Der warägische Großfürst Oleg von Kiew schickt seine Flotte gegen Konstantinopel (Byzanz). Der byzantinische Kaiser zahlt Tribut und bietet Handelsprivilegien an. Weitere Angriffe folgen 911 und 940.

917: Symeon von Bulgarien reibt eine byzantinische Armee bei Anchialos auf, kann aber Byzanz nicht einnehmen

922: Romanos I., ein armenischer Bauernsohn, Befehlshaber der byzantinischen Marine, Schwiegervater Konstantins VII. wird Kaiser von Byzanz. Durch geschickte Diplomatie hält er Symeon von Bulgarien dem Reich fern

941: Durch "byzantinisches Feuer" wird vor Byzanz eine angreifende russische Flotte vernichtet

944: Die Byzantiner erobern Edessa (Mesopotamien) von den Arabern zurück und erhalten zudem das Mandylion.

945: Kaiser Konstantin VII. Kaiser von Byzanz

955 - 991: Lebenszeit der Theophanu (deutsche Kaiserin aus byzantinischem Geschlecht); Tochter des byzantinischen Kaisers Romanos II.

957 - 1025: Lebenszeit des byz. Kaisers Basileios II. Bulgaroktonos, Rußland verdankte ihm die Christianisierung

959: Tod des Kaisers Konstantin VII., er leitete eine Epoche kultureller und wissenschaftlicher Blüte ein und schrieb geschichtliche Werke

961: Der byzantinische Feldherr Nikephoros Phokas erobert Kreta von den Arabern zurück

963: Durch Heirat mit Theophano (Witwe des Romanos I.), wird Feldherr N. Phokas Kaiser von Byzanz.

965: Der Kaiser Nikephoros Phokas entreißt den Arabern auch Zypern

967: Byzanz, das Unteritalien besetzt hält, beansprucht die Oberhoheit über die langobardischen Fürstentümer

967: Kaiser Nikephoros II. Phokos verbündet sich mit Adalbert (aus dem Hochburgund), dem Sohn Bengars II.

969: Theophano stiftet Johannes Tzimiskes zum Mord an Kaiser Nikephoros II., ihrem Gatten, an. Tkzimiskes setzt sich auf den Kaiserthron, Theophano wird auf kirchlichen Druck verbannt

971: Kaiser Tzimiskes von Byzanz schlägt den russischen Großfürsten Swjatoslaw von Kiew bei Silistria, zwingt ihn zum Abzug aus Bulgarien, Ostbulgarien wird byzantinische Provinz. Zudem erobert er Kleinasien und Syrien von den Arabern zurück

972: Kaiser Tzimiskes schließt Frieden mit Otto I. und willig in die Heirat Ottos II. mit Tzimiskes Nichte ein. Diese Heirat hat einen starken Einfluß byzantinischer Kultur auf das deutsche Kunstgewerbe

976: Nach dem Tod Tzimiskes wird Basileios II. Kaiser von Byzanz, ein Enkel des Nikephoros II. Phokas

976 - 1025: Basileios II. Kaiser von Byzanz

980: Otto II. zieht nach Italien, wo sich die Spannungen mit den byzantinischen Besitzungen im Süden verstärkt haben, nachdem die den Ottonen feindlich gesonnene Sippe der Phokas wieder den Kaiser von Byzanz stellt

982: Otto II., der Gatte der Byzantinerin Theophano, erobert die byzantinischen Festungen Bari und Tarent. Vernichtung des Bulgarenreiches

989: Byzanz erreicht den Gipfel seiner Macht unter Kaiser Basileios II. Durch Heirat seiner Schwester Anna mit Großfürst Wladimir von Kiew, wird Rußland der byzantinischen Kirche angegliedert

1000: Otto III., Kaiser des "Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation", verwirft die "Konstantinische Schenkung" (aus dem Jahre 312) als Fälschung

1016: Bürger von Bari scheitern mit dem Versuch, mit Unterstützung der Normannen die byzantinische Herrschaft über Süditalien zu brechen

1018: Der byzantinische Kaiser Basileios II. gewinnt in einem mit äußester Grausamkeit geführten Krieg gegen das westbulgarische Reich Makedonien zurück. Ganz Bulgarien fällt an das Byzantinische Reich

1020: Papst Benedikt VIII. reist nach Bamberg, um mit Kaiser Heinrich II. (HRRdN) über das byzantinisch beherrschte Süditalien zu verhandeln

1021: Heinrich II. rückt gegen die byzantinischen Besitzungen in Süditalien vor, erobert die Festung Troia, die Fürstentümer Capua und Salerno, womit die deutsche Herrschaft über die langobardischen Fürstentümer wiederhergestellt ist.

1025: Mit dem Tod Kaiser Basileios II. überschreitet das Byzantinische Reich den Höhepunkt seiner Macht

1054: Endgültige Trennung von der katholischen Kirche, Morgenländisches Schisma

1071: Die Seldschuken erobern Kleinasien

1071: Die Normannen erobern Unteritalien

1081 - 1118: Kaiser Alexios I. (Osten)

1088 - 1143: Lebenszeit des Oströmischen Kaisers Johannes II. Komnenos

1096: Beginn des Ersten Kreuzzugs.

1118 - 1143: Johannes (II. Komnenos) Kaiser Ostroms

1176: Eine verheerende Niederlage gegen die mit Kaiser Barbarossa verbündeten Seldschuken

1186: Abfall Bulgariens von Byzanz. Die byzantinische Vorherrschaft auf dem Balkan ist beendet.

1204: Eroberung von Byzanz im vierter Kreuzzug, Errichtung des Lateinisches Kaiserreichs und Bildung von byzantinischen Nachfolgerstaaten in Kleinasien und auf dem Balkan.

1224 - 1282: Lebenszeit des oström. Kaisers Michael VIII. Palaiologos

1258 - 1282: Michael VIII. Palaiologos Kaiser von Byzanz

1261: Kaiser Michael Paläologus erobert mit Hilfe der Genuesen das Konstantinopel zurück und erneuert das Reich

1274: Auf dem Konzil von Lyons wird die Wiedervereinigung der West- und Ostkirche verkündet. Die Union scheitert jedoch nach kurzer Zeit.

1293 - 1383: Lebenszeit des Oströmischen Kaisers Johannes VI. Kantakuzenos

1341 - 1383: Johannes VI. Kantakuzenos Kaiser Ostroms

1351: Der Hesychasmus wird anerkannt und revitalisiert die byzantinische Spiritualität.

1352: Übergreifen der Osmanen auf europäischen Boden. Bereits vorher ist Kleinasien verloren gegangen, mit Ausnahme einiger Enklaven. 1392 - 1448: Lebenszeit des Oströmischen Kaisers Johannes VIII. Palaiologus

Um 1400: Rom hat nur noch 17.000 Einwohner; Venedig im Vergleich 400.000

1414 - 1418: Konzil von Konstanz

1425 - 1448: Johannes VIII. Palaiologues oströmischer Kaiser

1439: Auf dem Konzil von Florenz wird die Wiedervereinigung der West- und Ostkirche verkündet. Die Union scheitert jedoch wiederum am Widerstand der einfachen Christen des Ostens.

1440: Die "Konstantinische Schenkung" wird als Fälschung anerkannt. Die Konstantinische Schenkung ist eine gefälschte Urkunde. Angeblich durch Konstantin I. im Jahre 317 ausgestellt. Sie besagte, daß dem Papst die politische Oberherrschaft über die gesamte Westhälfte des Römischen Reiches geschenkt wird. Somit war der Papst ebenbürtig mit dem Kaiser. Erst im 15. Jahrhundert räumte die katholische Kirche ein, daß es sich um eine Fälschung handeln könnte, aber schließlich nicht dafür konnte. Im 19. Jahrhundert hat die Kirche dann akzeptiert, daß es keine Schenkung gegeben hat, aber erst 2006 verzichtet Papst Benedikt XVI. auf den Titel "Erster Patriarch des Abendlandes" und auf die Tiara, das Zeichen weltlicher Macht, im päpstlichen Wappen.

29.05 1453: Sultan Mehmed II. besiegt Konstantinopel - Ende des Oströmischen Reiches,- der letzte Kaiser Konstantinos XI. wurde während eines Gottesdienstes von den Türken niedergemacht.

Das Byzantinische Reich von der Gründung bis zum Untergang

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1460: Die Osmanen erobern das byzantinische Despotat Morea auf der Peloponnes.

1461: Eroberung des Kaiserreiches Trapezunt durch die Osmanen. Der letzte Kaiser, David Komnenos, wird später hingerichtet.

1923: nach dem Vertrag von Lausanne werden etwa 1,5 Millionen Griechen und griechisch-orthodoxe Türken aus Kleinasien nach Griechenland zwangsumgesiedelt, desgleichen etwa 0,5 Millionen Türken und muslimische Griechen aus Griechenland in die Türkei.

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Byzantinisches Feuer:

 Es war eine Geheimwaffe des Byzantinisches Reich, die Zusammensetzung wurde streng geheim gehalten und heute noch sind verschiedene Versionen überliefert. Das auch genannte Griechische Feuer, wurde von dem Syrer Kallinikos aus Heliopolis (671) erfunden. Es war eine brennbare Substanz, die versprüht werden konnte und sowohl an Land als auch auf See sehr wirkungsvoll war. Sie wurde im Seekrieg zwischen Byzanz und den Muslimen von den byzantinischen Schiffen eingesetzt. Der Grund für die Wirksamkeit des griechischen Feuers war, dass es unter fast allen Bedingungen weiterbrannte - angeblich sogar unter Wasser. Feindliche Schiffe vermieden es nur deshalb sich der byzantinischen Flotte zu nähern, um nicht in die Reichweite des Feuers zu gelangen. 

Nach Diels  bestand es aus Kolophonium, Schwefel und Salpeter. Die Herstellung verlief demnach so: 1 Teil Kolophonium, 1 Teil Schwefel, 6 Teile Salpeter, fein gepulvert aufzulösen in Lein- oder Lorbeeröl, dann in ein Rohr oder einen ausgehöhlten Holzschaft legen und anzünden.

Nach Feldhaus bestand es aus Schwefel, Steinsalz, Harz, Asphalt, gebranntem Kalk und Donnerstein.

Nach Eickhoff bestand der Grundstoff aus Salpeter, Bitumen und Harzmischungen.

Das Bitumen sorgte für die Haftung am gegnerischen Schiffskörper. Nach den überlieferten Berichten es in großen Kochkesseln zubereitet und mittels einer Spritzpumpe versprüht. Der erste überlieferte Einsatz war 674 anlässlich der Verteidigung von Konstantinopel bei dem ersten Angriff der arabischen Flotte und entwickelte sich schnell zu einer der gefürchtetsten Waffen der mittelalterlichen Welt. Oft reichte schon der Anblick einer Spritze, um den Feind in die Flucht zu schlagen. Die Anwendung konnte aber unter Umständen auch eigene Schiffe in Brand setzen. Griechisches Feuer war in großem Maße für die jahrhundertelange Seeherrschaft der byzantinischen Flotte im östlichen Mittelmeerraum verantwortlich; es sicherte die Unabhängigkeit des Reiches noch, als dieses wegen der abnehmenden Bevölkerung und Fläche bereits keine schlagkräftigen Landstreitkräfte mehr aufstellen konnte