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Urlaub in Rom

 Mein Rom - Urlaub
Die unterstrichen Wörter geben nähere Informationen zu den Sehenswürdigkeiten

02.11.

Mit dem Flieger  ging es um 14:50 Uhr ab Bremen. Mit Zwischenlandung in Paris landete ich dann endlich um 19:55 Uhr im Flughafen Leonardo da Vinci . Weiter ging die Fahrt mit dem Leonardo Express zum Hauptbahnhof Termini , mitten in Rom. Die Fahrt verzögerte sich, da sich irgendwo auf der Strecke ein Unfall ereignete. Gegen 21:30 Uhr kam ich dann im 'Termini' an. Der Eingang zu meinem Hotel befindet sich vom Ausgang des Bahnhofes, genau gegenüber der Straße auf der anderen Seite des Mehrfamilienhauses, ca. 50m entfernt. Als ich endlich am Hotel ankam, wartete 'Luciano' schon auf mich. Daß das Hotel so nah am Bahnhofsteig sich befindet, war echt der Hammer. Nachdem ich alle Formalitäten mit 'Luciano' besprochen hatte, suchte ich mir das erstbeste Lokal in der Nähe. Es war ne Pizzeria, um zum Abschluß des recht aufregenden Tages etwas zu trinken. Zwei halbe frisch gezapfte Biere für schlappe 10 Euro, ein normaler Preis für Rom.


Mein B&B Hotel    war eine typische italienische Wohnung, denke ich, einfach und geschmackvoll eingerichtet. Eine 3 ZKB Wohnung im 4. Stock des Hauses. Ca. 8 Treppen a 10 Stufen ging es auf und ab. Mein kleines Zimmer war ausgestattet mit einem Doppelbett mit zwei Nachtkonsolen, einem Stuhl, einen Kleiderschrank und einer kleinen Anrichte mit einem Fernseher darauf. Fernsehprogramme waren genügend vorhanden, aber alle in italienisch. Aber ich bin ja auch nicht zum Fernsehen schauen nach Rom gefahren. Neben diesem Zimmer gab es noch 2 weitere zum Mieten. Ein recht großes Zimmer mit Etagen- und Doppelbett, etc. ist wohl eher eingerichtet für 4 Personen. Ein Zimmer, ebenfalls mit Doppelbett, etc., etwas größer als meines. Die Küche war einfach, aber mit allem was dazugehört, eingerichtet. Es wurde auf einem Gaskocher mit 3 Kochstellen das Wasser in einem Topf für den morgendlichen Instantkaffee gekocht. Desweiteren hatte Luciano für jeden morgen ein Frühstück vorbereitet, welches pro Person aus einem abgepackten Croissant und einem abgepackten Stückchen Kuchen bestand. Desweiteren gab es ein Paket Toastbrot, abgepackte Kekse, Marmelade, Honig, Nutella und frisches Obst. Schmierkäse, Butter und Vollmilch im Kühlschrank. Komplett ausreichend und gut. Im Badezimmer befand sich neben der üblichen Einrichtung eine Badewanne und ein Bidet. Handtücher waren zahlreich vorhanden. Die Küche und das Badezimmer sind gemeinschaftlich zu nutzen, was sich aber als kein Problem herausstellte. Ich habe es gewußt und mich darauf eingestellt. Ich hatte sowieso das Glück, daß ich mich außer der ersten und der letzten Nacht, alleine in der Wohnung befand.


03.11.

Am nächsten Morgen befand sich, wie erwähnt, noch ein junges Pärchen im B&B Cielo di Roma, sie sind aber schon früh aus der Wohnung mit den Croissants in den Händen ausgezogen, noch bevor ich aufstand. Von nun an war sie für mich: Meine Ferienwohnung mitten in Rom, für 30€ pro Nacht mit Frühstück!!

Mein erster Gang aus dem Haus ging zum 'Termini', um mir ein Wochenticket 'CIS' für 16 Euro zu kaufen. Dieses erledigte ich im erstbesten Tabacchi-Geschäft. Mein erstes Ziel war 'Geccho', der Tätowierer. Ich, mit der Metro zur Station Lepanto, weiter gelaufen zur Via A. Farnese. Ich habe es nicht gefunden, weil sich herausstellte, daß es noch eine andere Via Farnese in Rom gibt. Mit Bus und zu Fuß unterwegs, kam ich endlich vor der richtigen Haustür an, keiner da. Ansonsten hätte ich mich tätowieren lassen. Ein kleines Stückchen weiter gelaufen, stand ich am Ufer des Tiber. Auf der anderen Seite ist Trastevere.

Sehr urige Gegend mit kleinen Gassen. In einer kleinen Trattoria  kehrte ich gegen 13 Uhr als erster nach Öffnung ein. Es dauerte nicht lange, da war das Lokal gut gefüllt, alles Römer, also konnte es dort nicht schlecht sein. Gegessen habe ich ein Gericht mit Hähnchenfleisch (Lecker...). Anschließend lief ich über die Tiberinsel zurück zum Forum Romanum. Die Beine waren schon sehr schwer. Ich, in den nächsten Bus, um mir die Gegend anzuschauen. Irgendwie merkte ich nach einer gewissen Zeit, daß er aus Rom weiter raus fuhr, da ich schon Teile der Aurelianische Mauer sah, welche das alte Rom heute noch teilweise umschließt. Nächste Station Ausstieg und im entgegengesetzt fahrenden Bus wieder eingestiegen. Die Fahrt in diese Richtung endet immer am 'Termini'. Da wollte ich ja auch hin. Im 'Termini' angekommen marschierte ich ins Hotel. Kurze Zeit später in die gleiche Pizzeria, wie am ersten Tag. Gegessen habe ich eine Pizza Napoli, die römische Variante, mit festem Boden und Sardellen. Es kam das Gefühl auf in einer deutschen Pizzeria zu sein, an beiden Nachbartischen wurde deutsch gesprochen. Es waren Österreicher, wie sich herausstellte.

04.11.

Um 20:00 Uhr ins Bett, und um 7:00 Uhr wieder aufgestanden. Nach dem Frühstück wollte ich zur Via Appia, bis ich allerdings eine Station des Archeobusses gefunden hatte, war es für mich schon zu spät. Also entschließ ich mich, zu Fuß weiterzuschlendern. Ich kam vorbei an den Thermen des Diokletian und an der Santa Maria degli Angeli e dei Martiri zur Piazza della Repubblica. Weiter auf der Via Nationale am Ministerium vorbei bis zum Monument Vittorio Emanuele II.  Auf den Terrassen hat man einen guten Überblick über Rom und unmittelbar über das 'Forum Romanum'. Dann lief ich die Via del Corso hinauf bis zur Piazza del Popolo. Linksseitig weiter zum Augustusmausoleum. Wieder zurück, rechtsseitig vom Piazza einen Hügel hoch laufend zur Villa Medici, plötzlich stand ich oben auf der Spanischen Treppe, die ich runter lief in die Via Condotti, vorbei an Dior, Gucchi, Prada, Armani. Im Antico Caffè Greco  nahm ich einen Espresso zu mir. Weiter zum Pantheon, von dort zum Trevibrunnen, aber es wurde schon dunkel. In den nächstbesten Bus in Richtung 'Termini'. Auf dem Weg zurück in die Wohnung mit Pizza und Bier. 20:00 Uhr Schlafenszeit.


05.11.

Um 6:00 Uhr aufgestanden, heute hatte ich etwas besonderes vor, jetzt aber wirklich. Ich will auf die Original 'Via Appia', die Königin aller Straßen, so wie sie zur Römerzeit existierte. Vor zwei Jahren ist mir dieses verwehrt geblieben. Wo und wie ich hinkam, informierte ich mich ja schon im Vorwege. Dementsprechend ging es um 9:00 Uhr los mit dem Archeobus ab 'Termini'. Auf dem Weg vorbei am Kolosseum, den Caracallathermen direkt in die 'Via Appia' beim Porta San Sebastiano, die früher 'Porta Appia' hieß. Direkt an diesem Tor sieht man zu beiden Seiten Teile vom Monstrum der 'Aurelianischen Stadtmauer'. Die Fahrt ging durchs Tor weiter auf der 'Via Appia', bis zum befahrbaren letzten Haltepunkt des Busses. Nachdem ich während der ganzen Tour den Bus nicht verließ, entschied ich mich auf der 2. Tour für die Punkte an denen ich Stops einrichtete, um mich dort näher umzuschauen. Mein erster Haltepunkt war an der Katacombe San Sebastiano, hier stand früher die Basilika zu Ehren Petrus und Paulus. 2. Haltstelle war an dem Mausoleum des Romulus und Reste vom Circus des Maxentius. Nach diesen Stops ging es wieder zum letzten Haltepunkt. Von dort waren es dann noch "gefühlte" zweihundert Meter zu gehen, und ich stand auf ihr, auf der original erhaltenen 'Via Appia', ich fühlte mich wie Cäsar persönlich. Anschließend lief ich zurück an den Katakomben vorbei bis zur Kirche Santa Maria in Palmis (Quo Vadis). Dort wartete ich auf den Archeobus und fuhr die ganze Strecke nocheinmal, bis es dann zu meinem Startpunkt am 'Termini' ausstieg. Dieses war das Highlight meiner jetzigen Romreise.


06.11.

Ich bin wieder recht früh aufgestanden, kurz nach 6:00 Uhr, nach dem Frühstück ging ich zum 'Termini' und fuhr mit dem Bus zur Piazza Navona, es regnete und es war noch sehr früh, die ersten Maler und Straßenhändler bauten ihre Stände dort schon auf. Ich ließ mir von einem der zahlreichen Regenschirmverkäufern so'n billiges Teil anschwatzen. Klar das es gleich hinüber war. Der nächste war aber dann bedachter gekauft. Nachdem ich meine Runde gedreht hatte, ging ich nocheinmal zum 'Trevibrunnen', diesmal war es ja hell da früh am Morgen. Danach wieder zurück zum Campo de Fiori, nachdem ich mir diesen Markt ausreichend angeschaute, versuchte ich nocheimal mein Glück bei 'Geccho' wegen der Tätowierung an der 'Piazza Farnese', aber wieder keiner anzutreffen - dann eben nicht, so dachte ich mir. Ich, zum nicht entfernten Ufer des Tiber, schritt die Uferpromenade entlang mit dem Ziel Ara Pacis Augustae. Es ist der Altar des Friedens des Augustus in einem Neubau. Auf dem Weg dorthin kam ich vorbei an der Engelsburg, der ich einen kurzen Besuch abstattete. Den Petersdom, nebenan, besuchte ich diesmal nicht, vor zwei Jahren hatte ich ihn ausgiebig besichtigt. Damals war ich bis oben in der Kuppel, über 300 Stufen darin immer kreisförmig aufwärts. Neben dem Neubau der 'Ara Pacis', befindet sich das Augustusmausoleum. Anschließend bin ich mit dem Bus ins Tastevere gefahren, da ich mich total nicht auskannte und auch nicht wußte, wo ich lande, bin ich ausgestiegen und zurückgelaufen, in einer Nebenstraße marschierte ich eine ziemlich hochragende Treppe hinauf. Oben angekommen, entdeckte ich die 'Aurelianische Mauer'. Ich schritt in der Nähe der Mauer langsam wieder den Hügel herunter, lief weiter über die Tiberinsel zum Marcellustheater. Ich schnappte mir einen Bus und fuhr zur Piazza Venezia. Von dort mit einem leeren Bus zurück zum Mund der Wahrheit (Bocca delle Verita). Weiter zu Fuß die Treppen vom Kapitol empor. Anschließend weiter zu den Kaiserforen. Die Via Cavour hinauf  immer weiter bis zum Piazza Vittorio Emanuelle. Ich lief die Promenade um den Piazza ab und zu meiner B&B Wohnung einige Straßenkreuzungen weiter. Nach einem kurzen Aufenthalt dort spazierte ich erneut zur 'Piazza Vittoria Emanuelle' zum Abendessen in einer Trattoria, wiedermal Pizza! Schmeckt in Rom einfach besser ...


07.11.

Am letzten ganzen Tag in Rom ging ich auf meiner Besichtigungstour neben einem Abstecher zur Markthalle Markt Nuovo Mercato Esquilino. Sie hat mich sehr beeindruckt, mit z. B. den großen Ständen mit ganzen und frischen Fischen und kam zur bedeutesten Marienkirche Santa Maria Maggiore. Weiter ging es zu den Ruinen der Trajanthermen und des Domus Aurea. Als nächstes ging ich zum Römischen Haus, dem 'Case Romane Del Celo'. Eine der ältesten christlichen Kirchen in Rom und marschierte zum Circus Maximus, auf dem in diesen Tagen einen Vorstellung der italienischen Armee  abgehalten wurde. Von dort lief ich zum Kapitol  und nebenan zum 'Monument Vittorio Emanuelle' am 'Piazza Venezia' nahm ich mir einen Bus zum 'Termini'. Gegenüber des 'Termini' suchte ich mir ein Plätzchen um gemütlich nach einem anstrengenden Tag ein Bier zu trinken. Plötzlich stand zufällig einen Dunkelhäutiger neben mir, der akzentfrei deutsch sprach, und so kamen wir ins Gespräch. Ich gesellte mich zu seinen ebenfalls dunkelhäutigen Freunde, und wir tranken noch etwas zusammen. Gegen 22:00 Uhr ging ich in mein Hotel zum Schlafen.


08.11.

Noch ein letztes schönes Frühstück im 'Cielo di Roma', mein Koffer ist schon gepackt, und es geht zum nahen Bahnhof des 'Leonardo Expresses'. Gegen 12:00 Uhr bin ich im Flughafen. Das Einschecken, etc. bereitet keine Probleme, um 14:50 Uhr startet das Flugzeug nach Paris. Gegen 17:00 Uhr bin ich im Flughafen 'Charles de Gaulle'. Ausstieg Terminal 2G. Mit dem Bus geht es zum Terminal 2F. Nach 10 Minuten fahrt auf dem stadtähnlichen Gelände des Flughafens, begebe ich mich in den Wartesaal des Flughafens und verspüre Hunger. Es gibt für mich keine andere kostengünstigere Möglichkeit als mir ein kleines Baguette zu kaufen für 5,90€ und eine Literflasche Mineralwasser für 2,50€. C'est la vie. Bilder anschauen, Leute beobachten, rumlaufen, irgendwie bekommt man die Zeit schon rum bis zum Einschecken um 20:30 Uhr. Gegen 22:00 Uhr bin ich in Bremen. Meine Frau erwartet mich schon.